

„The Machine Stops“ ist ein Graphic Novel. Ziel dieses Projekts ist die Gestaltung, Illustration und Herstellung eines eigenständigen Buchobjektes, das „The Machine Stops“ als künstlerische Literatur Adaption erfahrbar macht.
Die Kurzgeschichte „The Machine Stops“ von E. M. Forster erschien im Jahr 1909, zu einer Zeit, in der Elektrizität noch ein Luxus und das Radio eine technische Neuheit war. Und doch entwirft Forster eine Welt, die heute erschreckend vertraut wirkt: Menschen leben isoliert in unterirdischen Zellen, kommunizieren ausschließlich über Bildschirme und verehren eine Maschine, die alles für sie denkt, entscheidet und bereitstellt. Der Text wirkt wie eine frühe Vision unserer digitalen Gegenwart, eine Warnung vor der Bequemlichkeit der völligen Vernetzung.
Die Gestaltung zielt darauf ab, eine dichte Atmosphäre zu schaffen, in der die zentralen Themen des Originals wie Isolation, Kontrolle, technologische Abhängigkeit und Entfremdung in Bildsprache und Seitenrhythmus wiederkehren. Die Illustrationen entstehen in Handarbeit durch Linolschnitt und Tinte. Diese Arbeitsweise prägt die visuelle Erscheinung des Buches wesentlich: Durch die handwerkliche Herstellung entstehen Bilder, die Materialität, Reduktion und sichtbare Spuren des Gestaltungsprozesses in sich tragen. Dadurch wird die Umsetzung nicht nur über Motive und Erzählung, sondern auch über die gewählte Technik erfahrbar. Das Ergebnis ist eine eigenständige visuelle Erzählung und eine künstlerische Annäherung an E. M. Forsters Geschichte in Form eines Buches.





