Betreuer*Innen

Prof. Lucia Scharbatke
Prof. Walter Mehl
Prof. Dr. Christoph Schaden
Melanie Landa

Module

Film & Animation

Zwei wie Beide

Amelie Vogel

"Zwei wie Beide“ – ein Kurzfilm über die kleinen und subtilen Momente, die mehr erzählen als du denkst.

Zwei wie Freundinnen, die Beide nach Verbindung suchen.

Zwei wie die Zwei von nebenan.

Zwei wie Verbindung zweier Personen oder Zwei wie in Zweifel.

Zwei ist eine Freundschaft und Vier noch mehr, aber zwei müssen es sein.

Die Verbindung aus Zwei wie Beide wird durch Störfaktoren beeinflusst. Und wer kümmert sich dann darum die Freundschaft im Lot zu halten, das Lot zu sein, wenn es nicht anders geht, weil eine Seite des Gerüsts völlig aus der Waage geschliddert ist.

Ein kleiner Moment, eine Handbewegung, ein Nicken auf vertraute Weise lässt auf vieles schließen und ist doch so belastet von Interpretation jeder*jedes Einzelnen.

Kleine Gewohnheiten, Geistesabwesenheiten und Interaktionen der Fürsorge und Überforderung miteinander.

Zwei Freundinnen kämpfen dafür sich zu verstehen, obwohl sie sich seit Jahren kennen. Eine Geschichte über Alltag und Zusammenhalt. Der Konflikt der Einzelnen bleibt nicht ihr eigenes Problem, er schwappt über.

Coming of Age im Slice of Life-Style.

Warm, Echt, Unbeschönigt.

Drei Worte, die nicht reichen, eine Stimmung zu beschreiben.

Die Stimmung ist Warm wegen der Vertrautheit der Freundschaft, sie ist echt und unbeschönigt wegen der Konflikte die in dieser existieren dürfen. Ein rauchiger Hauch liegt in der Luft, bricht das Licht und lässt die Atmosphäre schwingen. Viel ist unausgesprochen und das liegt in der Luft. Umhüllt aber von der Wärme der Freundschaft fällt das Damoklesschwert des Konflikts nicht auf ein Luftkissen, welches zerplatzen würde, sondern auf Schaumstoff, der es abfedert und mit einem kleinen Riss davon kommen kann.

In den Hauptrollen spielen FLINTA* (Akronym für Female, Lesbian, Intersexual, Nonbinary, Transsexual, Asexual) Personen, eine Perspektive auf (weibliche) Freundschaft und deren Kraft.

Durch Gespräche mit Freund*innen und aus der Motivation heraus, Repräsentation und Identifikation zu schaffen, ist der Film „Zwei wie Beide“ entstanden. Für Themen, die nicht immer einfach, aber definitiv alltäglich sind, ohne es überhaupt zu merken. Dabei geht es um echte, von persönlichen Erfahrungen inspirierte Geschichten, die eins wollen – Identifikationsmoment schaffen.

Lasst uns Sichtbarkeit schaffen und darüber sprechen!

Ein Vers über die Angst – Du hast Angst vor der Angst sagst du mir jedes Mal wieder und ich weiß nicht was ich sagen soll. Anxiety klingt weniger schlimm, es ist so etabliert im Sprachgebrauch, es ist englisch. Nicht meine Muttersprache, das ist einfacher.

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