SHOOTING STAR ist ein dialogloser 2D-Animationskurzfilm über Selbstzweifel, Leistungsdruck und Selbstfindung.
Die Handlung spielt in einer märchenhaften Himmelswelt, in der aus menschlichen Wünschen neue Sterne geboren werden. Begleitet von Sonne und Mond bereiten sie sich auf einen Tanz vor. Am Ende dieses Rituals verwandeln sich die Sterne in Sternschnuppen und kehren zur Erde zurück, um ihren Wunsch und somit sich selbst zu erfüllen. Für Nova wird dieser Moment jedoch zur Herausforderung: Die Angst zu scheitern und den wichtigsten Moment ihres Lebens zu vermasseln sowie der Wunsch, allen Erwartungen gerecht zu werden, lassen Selbstzweifel in ihr wachsen, bis sie schließlich an ihren eigenen Ansprüchen scheitert.
Visuell verbindet der Film klassische Märchenästhetik mit einem modernen, malerischen Stil. Inspiriert von Filmen wie Fantasia, Cinderella, Barbie in Schwanensee und Barbie und die 12 tanzenden Prinzessinnen entsteht eine Bildsprache, in der Emotionen und Welt ineinanderfließen. Die Umgebung verändert sich im Einklang mit Novas innerem Zustand und spiegelt ihre Emotionen wider. Ihre Entwicklung wird durch Tanz und Bewegung sichtbar gemacht, während ausgeprägte Hell-Dunkel-Kontraste, symbolische Bildgestaltung und eine emotionale Farbdramaturgie die innere Handlung nach außen tragen.
Als vollständig digital produzierter Kurzfilm kombiniert SHOOTING STAR klassische Frame-by-Frame-Animation mit modernen Produktionsmethoden und erzählt eine metaphorische Geschichte über Selbstwert, Hoffnung und persönliche Entwicklung. Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass Scheitern nicht das Ende eines Weges bedeutet, sondern der Beginn von Wachstum und Veränderung sein kann.
Die zentrale Botschaft des Films lautet: Man beginnt erst dann wirklich zu leuchten, wenn man lernt, für sich selbst zu strahlen.